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Europäischer Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender
formellen Bildung, von der Vorschul-, Grundschul- und Sekundärschulbildung über die
Hochschulbildung (z. B. Vorlesungen an Universitäten) bis zur Berufs- und
Erwachsenenbildung, einschließlich beruflicher Erstausbildung und beruflicher
Weiterbildung. Der Begriff kann auch genutzt werden, um Menschen zu beschreiben, die
darin eingebunden sind, Ausbildungen in nicht-formellen und informellen Kontexten
anzubieten, z. B. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Bibliothekspersonal, Eltern, die
Heimunterricht erteilen etc.
ePortfolios
Werksammlungen (von Lernenden), die das Lernen so fördern können, dass sie ihre
eigene Arbeit organisieren, archivieren und vorzeigen und darüber reflektieren können.
E-Portfolios sind zugleich Nachweise über die Fähigkeiten der Nutzerinnen und Nutzer
sowie Plattformen für deren Selbstausdruck.
Formative Beurteilung
Formative Beurteilung bezieht sich auf eine breite Palette an Methoden, die Lehrkräfte
nutzen, um während des stattfindenden Prozesses das Verstehen der Lernenden,
Lernbedürfnisse und akademischen Fortschritt innerhalb des Unterrichts, der Einheit
oder des Kurses beurteilen zu können. Das allgemeine Ziel der formativen Beurteilung
besteht darin, detaillierte Informationen zu sammeln, die genutzt werden können, um
Lehren und Lernen zu verbessern, während beide Prozesse stattfinden.
Quelle: Glossar zur Bildungsreform
http://edglossary.org/formative-assessment/Learning Analytics
Learning Analytics ist die Messung, Sammlung, Analyse und das Anzeigen von Daten
über die Lernenden und ihre Kontexte, und zwar für alle Zwecke, die das Verstehen und
die Optimierung des Lernens und der Umfelder, in denen es stattfindet, umfassen.
Quelle: Ursprüngliche Definition auf Englisch wurde der First International Conference
on Learning Analytics entnommen.
http://edutechwiki.unige.ch/en/Learning_analyticsLernergebnisse
Lernergebnisse werden als das Wissen, die Fähigkeiten und Kompetenzen bezeichnet,
die Menschen sich als Ergebnis des Lernens angeeignet haben und die bei Bedarf in
einem Anerkennungsverfahren vorgezeigt werden können. Nach dem Europäischen
Qualifikationsrahmen (EQR) sind Lernergebnisse Darstellungen darüber, was die
Lernenden wissen, verstehen und nach Prozessende imstande sind zu tun. Quelle:
http://www.eucen.eu/sites/default/files/OECD_RNFIFL2010_Werquin.pdfOffene Bildungsressourcen
Materialen für das Lehren, Lernen und die Forschung in jedem Medium, digital oder
andersartig, die Gemeingut sind oder unter einer offenen Lizenz veröffentlicht wurden,
welche ohne oder mit geringen Einschränkungen kostenlosen Zugang, Nutzung,
Anpassung und Umverteilung durch andere erlauben.
Quelle: UNESCO-Definition
http://www.unesco.org/new/en/communication-and- information/access-to-knowledge/open-educational-resources/what-are-open- educational-resources-oers/Peergruppen-Bewertung
Peergruppen-Bewertung ist ein Prozess, bei dem die Lernenden auf der Grundlage des
von der Lehrkraft gesetzten Maßstabs ihre Aufgaben oder Tests gegenseitig bewerten.
Diese Praxis wird eingesetzt, um den Lehrkräften Zeit zu sparen und das Verständnis
des Kursmaterials sowie die metakognitiven Fähigkeiten der Lernenden zu verbessern.
Die Peergruppen-Bewertung kann den Lernenden ermöglichen, für den eigenen
Lernprozess Verantwortung zu übernehmen und diesen zu gestalten, das Bewerten zu
erlernen und Fähigkeiten für lebenslanges Beurteilen zu entwickeln, Wissensverbreitung
und Ideenaustausch zu lernen; sie motivieren, sich mit dem Kursmaterial intensiver
auseinanderzusetzen.
Quelle: Ursprünglicher englischer Text übernommen von Wikipedia; Cornell University
Centre for Teaching Excellence,
http://www.cte.cornell.edu/Selbsteinschätzung
Selbsteinschätzung umfasst die Fähigkeit, die eigene Leistung realistisch beurteilen zu
können. Befürworter der Selbsteinschätzung weisen auf deren zahlreiche Vorteile hin,
die da wären: sie gibt zeitnahes und effektives Feedback und ermöglicht den Lernenden,




