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Europäischer Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender

DigCompEdu kurz zusammengefasst

ABBILDUNG 2: GEBIETE UND UMFANG DES DIGCOMPEDU

Lehrende sind ein Vorbild für die nächste Generation. Es ist daher unerlässlich, sie mit den

digitalen Kompetenzen auszustatten, die alle Bürgerinnen und Bürger benötigen, um aktiv

an einer digitalen Gesellschaft teilnehmen zu können. Der Referenzrahmen für die digitale

Kompetenz der Bürgerinnen und Bürger (DigComp) bestimmt diese Kompetenzen.

DigComp ist ein weit anerkanntes Mittel zur Ermittlung und zum Nachweis digitaler

Kompetenzen geworden und wurde als Grundlage für die Ausbildung von Lehrenden und

die berufliche Entwicklung in und außerhalb von Europa verwendet. Es ist notwendig, dass

Lehrende in ihrer Eigenschaft als Bürgerinnen und Bürger mit diesen Kompetenzen

ausgestattet sind, um an der Gesellschaft sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher

Ebene teilnehmen zu können. Als Vorbilder müssen sie imstande sein, den Lernenden ihre

digitalen Kompetenzen klar zu zeigen und deren kreative und kritische Nutzung vermitteln

zu können.

Lehrende sind jedoch nicht nur Vorbilder. Sie sind in erster Linie Lernförderer oder

deutlicher ausgedrückt: Lehrerinnen und Lehrer. Als Fachpersonen, die unterrichten,

benötigen sie neben den digitalen Kompetenzen für das Leben und die Arbeit für Lehrende

spezifische Kompetenzen, um digitale Medien effektiv im Unterricht einsetzen zu können.

Das Ziel des DigCompEdu-Kompetenzrahmens besteht darin, diese für Lehrende

spezifischen digitalen Kompetenzen zu erfassen und zu beschreiben.

Der DigCompEdu-Kompetenzrahmen unterscheidet sechs verschiedene Bereiche, in denen

die digitale Kompetenz der Lehrenden in insgesamt 22 Kompetenzen beschrieben wird

(siehe Abbildung 3, S. 13).