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Erste Veröffentlichung auf Englisch mit dem Titel „

European Framework for

the Digital Competence of Educators: DigCompEdu"

der Gemeinsamen

Forschungsstelle der Europäischen Kommission – © Europäische Union,

2017.

Für diese Übersetzung haftet das Goethe-Institut. Die Europäische

Kommission ist für diese Übersetzung nicht verantwortlich und übernimmt

keinerlei Haftung für jegliche Folgen der Wiederverwendung dieses

Dokuments. Das Urheberrecht für diese Übersetzung liegt beim Goethe-

Institut © Goethe-Institut, 2019.

Bildnachweis: © Europäische Union, Autor: Prodigioso Volcán SL, 2017

Zusammenfassung

Da Lehrende sich schnell ändernden Anforderungen gegenübersehen, benötigen sie ein

immer breiteres und differenzierteres Spektrum an Kompetenzen als je zuvor.

Insbesondere die Allgegenwart digitaler Geräte und die Verpflichtung, Schülerinnen und

Schülern zu digitaler Kompetenz zu verhelfen, erfordern, dass Lehrende ihre eigene

digitale Kompetenz entwickeln.

Auf internationaler und nationaler Ebene wurden eine Reihe von Referenzrahmen,

Selbsteinschätzungsinstrumenten und Schulungsprogrammen entwickelt, um die

Facetten der digitalen Kompetenz für Lehrende zu beschreiben und ihnen dabei zu

helfen, ihre Kompetenz einzuschätzen, ihren Schulungsbedarf zu ermitteln und gezielte

Schulungen anzubieten. Basierend auf der Analyse und dem Vergleich dieser

Instrumente präsentiert dieser Bericht einen gemeinsamen Europäischen Rahmen für die

digitale Kompetenz Lehrender (DigCompEdu). DigCompEdu ist ein wissenschaftlich

fundierter Referenzrahmen, der als Orientierungshilfe dient und direkt an die

Implementierung regionaler und nationaler Tools und Schulungsprogramme angepasst

werden kann. Darüber hinaus werden eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsamer

Ansatz bereitgestellt, die den grenzüberschreitenden Dialog und Austausch bewährter

Verfahren erleichtern.

Der Europäische Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender richtet sich an Lehrende

auf allen Bildungsebenen, von der frühen Kindheit bis zur Hochschul- und

Erwachsenenbildung, einschließlich allgemeiner und beruflicher Bildung und Ausbildung,

Sonderpädagogik und nicht formaler Lernkontexte. Ziel ist es, einen allgemeinen

Bezugsrahmen für Entwickler digitaler Kompetenzmodelle bereitzustellen, d.h. Für

Mitgliedstaaten, Regionalregierungen, relevante nationale und regionale Agenturen,

Bildungsorganisationen selbst sowie öffentliche oder private Anbieter von

Berufsausbildungen.