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Medienzentrum Hofgeismar / Wolfhagen Posts

SAMR-Modell zur Integration von digitalen Technologien im Unterricht

Die Verwendung von digitalen Technologien im Unterricht stellt Schulen wie Lehrende vor neuen Herausforderungen. Dass dabei oft über die Finanzierung gesprochen wird, liegt auf der Hand. Aber wie sieht es mit technischen Kompetenz aus? Denn schließlich kann nicht jeder von heute auf morgen zum App-Experten werden. Das SAMR-Modell bietet einen Weg, die Integration von digitalen Inhalten in Stufen zu beschreiten.

Augmented Reality (AR): Was heute schon geht…

Augmented Reality, abgekürzt AR, wird mit „erweiterte Realität“ übersetzt. Noch vor wenigen Jahren wurde die Technologie überwiegend in Spielen eingesetzt, heute findet Augemented Realität ein breites Anwendungsspektrum, so auch für den Einsatz in der Schule.

AR Einsatzmöglichkeiten in der Schule sind breitgefächert. Sie reichen von Ausmalvorlagen, über 3D-Modelle, Filmbeiträgen, interaktiven Übungen bis hin zum „Merge Cube“, mit welchen verschiedene Objekte als Hologramme in den Raum projiziert werden können. Die Anwendung erfolgt ohne VR-Brille. In der Regel reichen Smartphone oder Tablet für die AR-Apps aus.
Mit Augmented Reality können Schülerinnen und Schülern, je nach Stufe, einfach oder komplexe Lehrinhalte veranschaulicht werden, ohne dass die Verwendung der App langwierig erlernt werden muss. Zu diesen benutzerfreundlichen Anwendungen gehören Merge Cube, SchulAR und Quiver.

Neues Feature H5P

5P ist eine freie und quelloffene Software. Sie ermöglicht es, interaktive Elemente an ausgewählten Stellen im Film einzubinden bspw. einen Multiple Choice Test, einen Lückentext, Ja-Nein-Fragen oder einen Link mit weiterführenden Informationen etc.
H5P ist in lkk.edupool integriert und damit sofort nutzbar. Urheberrechtliche Bestimmungen werden berücksichtigt. Medien, die nicht editiert (also interaktiv aufbereitet) werden dürfen, sind als solche erkennbar.


Ertrinken wir im Plastikmüll?


Video-DVD 46 78747 / Online-Medium 55 65528 ca. 30 min

Im Jahr 2050 drohen unsere Ozeane zum riesigen Abfallmeer zu werden. Dann wird es in ihnen mehr Plastikmüll geben als Fische, wenn wir nichts gegen unseren zügellosen Plastikverbrauch unternehmen. Plastiksäcke, Coffee-to-Go- Becher, Versandhandel: Geschätzt 240 Millionen Tonnen Plastikmüll fallen jedes Jahr weltweit an. Mit dem Anwachsen der Weltbevölkerung auf erwartete 10 Milliarden Menschen bis Mitte des 21. Jahrhunderts, wird diese Zahl noch einmal eklatant steigen. Werden die Kunststoffe nicht recycelt oder verbrannt, sondern achtlos in der Umwelt liegen gelassen, können sie großen Schaden anrichten. Sie gelangen über Bäche und Flüsse ins Meer, dadurch in die Mägen von Vögeln und Fischen und landen schließlich auf unseren Tellern.